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Abschied Hermine
Donnerstag, 03. Mai 2012
Einrichtungsleitung Manuela Oberegger sperrt Hermine zu
Als im Winter 2009/2010 die Nachtquartiersplätze in Wien nicht mehr ausreichten, wurden in der Gänsbachergasse 5 Räumlichkeiten eingerichtet, um Frauen einen Schlafplatz anzubieten. Seitdem wurden die Betroffenen dabei unterstützt, eine dauerhafte Wohnmöglichkeit zu finden. Daher gilt der Dank von Monika Wintersberger-Montorio, der Geschäftsführerin von "wieder wohnen", vor allem den Mitarbeiterinnen für ihren unermüdlichen Einsatz.
Schritt in die Zukunft
Das Nachtquartier Hermine wird nicht geschlossen, ohne den Betroffenen eine Alternative anzubieten: Seit April 2012 finden wohnungslose Frauen im Haus Gänsbachergasse Akutzimmer, in denen sie dabei unterstützt werden, in kurzer Zeit (bis zu sechs Monate) wieder eigenständig wohnen zu können. In einer Abklärungsphase (bis zu zwei Monate) wird über ein erreichbares Betreuungsziel entschieden, um im Anschluss auf eine eigene Wohnung oder andere passende Wohnform hinzuarbeiten.
2011 haben insgesamt 159 Frauen durchschnittlich 31 Tage in Hermine genächtigt. Das durchschnittliche Alter betrug 36 Jahre.
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